In das Raunen des Publikums hier in der Halle beginnt Glenn Hardin auf dem Klavier, dann setzen die Bläser des Orchesters ein, Paukenschläge auf der Kesselpauke ertönen, dann Einsatz des Chores und die gigantische Eröffnungsmelodie von Also sprach Zarathustra findet seine Abschluss, als Ronnie Tutt seinen Solopart auf dem Schlagzeug beginnt und das Orchester mit dem "Opening Vamp" beginnt und Elvis die Bühne betritt.
Er ist bekleidet mit dem wohl bekanntesten seiner Bühnenanzüge, dem sogenannten "American Eagle Jumpsuit".
Er lässt sich von Charlie Hodge die schwarze Gibson-Gitarre mit dem Karate-Emblem von Ed Parker umhängen, begibt sich an das Mikrofon und beginnt mit See see rider, gefolgt von Burning love. Darauf sagt er: "Vielen Dank, vielen Dank, meine Damen und Herren. Guten Abend, ich hoffe sie genießen die Show heute Nacht, wir versuchen alle Lieder zu bringen, die sie hören möchten", es folgt Something. Nachdem er sich mehrmals beim Publikum bedankt hat, folgt You gave me a mountain und in den folgenden Applaus beginnt James Burton mit dem Steamroller Blues.
Als eines seiner Favoriten kündigt er dann My way an. Danach sagt er, er möchte ein Medley einiger seiner Schallplatten bringen. Er beginnt mit Love me tender, unterbricht aber, da ein Fan ihm etwas zuruft und er sagt: "In Ordnung, ich singe alle 429." Er meint damit 429 seiner Lieder, dann singt er den angefangenen Song zu Ende.
Danach folgen Johnny B. Goode und It's over. Eine Gitarre gibt ihm einen A-Akkard vor und er beginnt mit Blue suede shoes.
Zu dem nächsten Lied sagt er, dass es eines der traurigsten Lieder ist, das er jemals gehört hat und es folgt I'm so lonesome I could cry, gefolgt von I can't stop loving you und Hound dog.
Mit fantastischer Chor- und Orchesterbegleitung folgt What now my love und der nächste Song Fever zeigt die gekonnte Arbeit von Jerry Scheff auf seinem Fenderbass und Ronnie Tutt am Schlagzeug. Klavier und Geigen eröffnen das nächste Gesangsstück Welcome to my world, gefolgt von Suspicious minds.
In den Applaus hinein beginnt die Rhythmusgruppe mit Comin' home baby, einem ehemaligen Hit von Mel Torme, der hier als Instrumental benutzt wird, als Elvis seine Musiker vorstellt.
Danach beginnt Glen Hardin auf dem Klavier, der Bass setzt ein, Geigen erklingen und Elvis singt I'll remember you, um danach in dem Medley Long Tall Sally / Whole lotta shakin' goin' on die goldenen 50er Jahre nostalgisch aufleben zu lassen.
Nach einem kurzen Dankeschön beginnt James Burton mit American Trilogy, welche aus den drei Liedern Dixie, The battle hymn of the republic und All my trials besteht.
Der anschließende Applaus zeigt, wie dieses beim Publikum ankommt. Elvis liebt in seiner Show den Kontrast und von einem getragenen Lied oder bombastisch arrangiertem Material fällt er in Rhythmisches und hier ist es A big hunk o' love.
Danach sagt er: "Vielen Dank, ihr seid echt ein fantastisches Publikum und da ist ein Lied, welches wir in 'Blue Hawaii' benutzt haben, das wir vor 10 Jahren benutzten und ich möchte es speziell für sie singen".
Fast allen im Saal und Millionen an den Bildschirmen ist es bewusst, welches Lied nun folgt, denn es ist das Schlusslied, welches er für alle seine Liveauftritte benutzt, angefangen von seinem Auftritt in Las Vegas am 31.07.1969.
Es ist Can't help falling in love und in das Ausklingen dieses Liedes, das als seine Liebeserklärung oder als sein Danke an die Fans anzusehen ist, wirft er sein Cape in das Publikum und verlässt mit einer Krone in der Hand, die er von einem Fan geschenkt bekam, die Bühne und es erklingt der "Closing Vamp".
Nachdem das Publikum die Halle verlassen hat, trifft sich Elvis mit den Musikern seiner Rhythmusgruppe und dem Chor und nimmt 5 weitere Lieder auf, die für die US-Fassung der Show benutzt werden sollen.
Einige weitere Angaben zur Show:
Billboard vergibt den Trendsetter Award 1973 für diese Show. Am Tag nach der Show schenkt Elvis seinen Freunden und Bekannten Geschenke im Wert von mehreren tausend Dollar. Den Frauen wollte er Pelzmäntel kaufen, aber dieses scheiterte, da auf Hawaii keine Mäntel dieser Art zu kaufen waren
Die Produktionskosten für die Show sollen stolze 2,5 Millionen Dollar betragen haben. Elvis verzichtete auf die Einnahmen, ist aber nicht schlecht gestellt, da "Elvis Aloha From Hawaii Via Satellite" eine "RCA Record Tours and Elvis Presley Production" ist.